Alternativ zu einer Prothese lassen sich Zahnlücken auch über eine Teleskop-Versorgung schließen. Vorhandene Zähne erhalten ein Kronenkäppchen, auf dem ein festsitzender, dennoch abnehmbarer Zahnersatz befestigt wird. Bei der Fertigung setzen wir innovative Technologien und Verfahren (z. B. Einstück-Guss) ein.
- Mögliche Materialien: Zirkonoxid, Gold, PEEK
(Kobalt-, Chrom-, NEM-Legierung)
- Metall-Teleskope: Teleskop-Kronen und -Brücken, NEM-Teleskope (gescannt und mit Fünfachs-Simultanfräßen gefertigt)
- Zirkon- oder PEEK-Teleskope (metallfrei)
- Geschiebe oder Ankertechnik
- Dreh- oder Steckriegel
Metall-Teleskope: Teleskop-Kronen aus Metall (Gold- oder NEM-Legierung) werden mit einem biokompatiblem Kunststoff- Composite-Material verblendet. Zugunsten von Tragekomfort und Mundgefühl kann man damit auf Gaumen- und Unterzungenbügel meistens verzichten. Kunststoff ist von Keramikverblendungen kaum noch zu unterscheiden. Teleskop-Brücken mit Pfeilerzähnen und Brückenkörper lassen sich einfacher reinigen und reparieren.
Zirkon-Teleskope: Weißfarbene Teleskop-Kronen bieten eine optisch ansprechende Lösung im sichtbaren Mundbereich. Sie haben eine sehr gute Laufeigenschaft und sind langlebig und oberflächenfest. Für Allergiepatienten sind sie bestens geeignet, da metallfrei.
PEEK-Teleskope: PEEK ist ein hochtemperaturbeständiger und sehr stabile Thermoplast-Kunststoff. Er kommt bei Metall-Unverträglichkeiten zum Einsatz und ist zur Herstellung von definitivem Zahnersatz vielseitig geeignet. Die Primärstruktur ist aus Zirkonoxid, die Sekundärstruktur aus PEEK. Bei Bedarf verbauen wir Friktionselemente, die den Halt der Teleskop-Prothese auch bei Friktions- oder Zahnverlust gewährleisten.